Gartentipps im Frühjahr

Die richtige Vorbereitung für Rosen (Zwerg-,Beet- und Edelrosen)

Achten Sie bei dem Frühjahrsschnitt Ihrer Rosen, dass die obersten Knospen nach außen zeigen. Rosen vertragen einen kräftigen Rückschnitt. Die Triebe brauchen allerdings eine Mindestlänge von ca. 20 cm. Gleichzeitig werden auch die Wild-triebe herausgeschnitten. Vorsicht mit dem Düngen, Rosen vertragen keinen "Nährstoffschock" verwenden Sie im zeitigen Frühjahr Rindermist oder noch besser speziellen Rosendünger


Aussaattipp

Die Saatrillen in Ihrem Beet gründlich mit Wasser oder verdünnter Brenneseljauche gießen. So brauchen Sie nach dem Aussäen nicht mehr gießen und der Samen bleibt an der von Ihnen vorgesehenen Stelle. Zur erleich-terten Aussaat die Samen mit Sand mischen.


Blumenzwiebeln

Wenn Ihre Pflanzen kümmerlich und kraftlos aus dem Boden treiben, können Sie diese mit einem Flüssig-dünger wieder zu Kräften bringen. Sind Ihre Blumen-zwiebel verblüht, schneiden Sie nur die Köpfe ab, das stärkt den Trieb sich zu vermehren. Vor allem bei Tulpen und Narzissen. Nach Ihrer endgültigen Blütezeit sollten Sie warten, bis alle oberirdischen Pflanzenteile verwelkt sind. Erst dann können Sie die Zwiebeln aus der Erde entfernen, an-schließend luftig und dunkel im Keller einlagern. Lagertemperatur ca. 16-18° C. 


Kürbis

mich kann man anklickenDenken Sie daran das nächste Halloween kommt bestimmt. Zur Aussaat sollten Sie sich Gedanken machen ob Sie lieber Speisekürbis oder Zierkürbis aussäen wollen oder für die ganze Familie am besten beide Arten verwenden. Wenn Sie das Kürbisbild anklicken werden Sie auf eine Seite gelangen, wo Sie Tipps rund um den Kürbis finden. Viel Spaß!


Teich

Muss der Gartenteich aus irgend einem Grund geleert werden, dann erledigen Sie das im Frühjahr, damit die Pflanzen für den Rest des Jahres Zeit haben sich zu erholen.



Obstbäume

Um zu verhindern, dass sich Schädlinge und Ungeziefer in den alten, morschen Ästen einnisten, sollte das schadhafte, morsche Holz aus Ihren Obstbäumen entfernt werden.

Während der Blütezeit von Obstbäumen brauchen diese ständig Feuchtigkeit, sonst verlieren Sie viele Blüten und Ihr Ertrag reduziert sich.

Besprühen Sie die Knospen Ihrer Obstbäume mit pflanzlichem Öl dass schützt die Knospen vor Schädlinge.


Balkonpflanzen

Denken Sie daran, ab Ende Februar, Anfang März Ihre überwinterten Balkon-pflanzen an einen warmen und hellen Platz zu stellen. Vorher die Pflanzen in frische Erde umtopfen und regelmäßig wieder Wassergaben verabreichen. Da Sie frische aufgedüngte Erde verwenden, sollten Sie die ersten 3-4 Wochen nicht düngen.


Beete im Frühling bearbeiten

Sie sollten im Frühling keine Beete bearbeiten, die noch von winterlichen Niederschlägen durchnässt sind, da sonst die empfindlich Bodenstruktur gestört wird. Bearbeiten Sie die Erde erst, wenn diese etwas abgetrocknet ist. Im Frühbeetkasten sollten Sie etwas Stall- oder besser Pferdemist ausbreiten und mit  Erde leicht bedecken. Darauf könne Sie Ihre Aussaatkisten abstellen. Der Mist speichert die Wärme in Ihrem Frühbeet - warmer Fuß


Bohnen

Säen Sie Ihre Bohnen erst bei durch-gehenden Temperaturen von ca. 12° C aus, da die Keimlinge keine kalte und nasse Erde mögen und dann zum Verfaulen anfangen.


Giersch

Wer kennt das Problem nicht mit der "beliebten unerwünschten Pflanze". Eigentlich gibt es fast keine 100%-ige Methode Sie aus dem Garten zu vertreiben. Das Problem liegt darin, dass nur eine kleine Wurzel ausreicht um den kompletten Garten zu infizieren. Mulchen unterdrückt die Pflanze ein wenig - löst das Problem aber nicht. Allerdings gibt es Methoden das zähe Kraut aus dem Garten zu verdrängen. Z. B. nach dem Sie Ihren Boden bearbeitet haben. Säen Sie über die komplette Fläche Buschbohnen aus, deutlich enger als normal. Diese Prozedur wiederholen Sie wenn keine weiteren Bohnen zu ernten sind. Die Bohnen verdrängen die Pflanze vollkommen und im nächsten Jahr haben Sie die Giersch besser im Griff. Auch Raps bietet sich dafür an diesen können Sie anschließend auch zur Gründüngung hernehmen.


Tontöpfe

Neu erworbene Tontöpfe sollten vor Benutzung erst 2 Tage im Wasser tauchen. Dadurch wird die Wasser-speicherkapazität sichergestellt und die Töpfe werden von dem Produktionsstaub gereinigt.



Maulwurf im Garten

Jetzt kann`s wieder los gehen wird sich so mancher Maulwurf denken und Ihren Garten vor allem Ihren Rasen schwer schädigen. Durch regelmäßiges trampeln, Klopfge-räusche oder andere akustische Signale stören Sie den unliebsamen Besucher. Er empfindet diese Geräusche als wäre er in einer Diskothek. Sollte dieses dennoch nicht nützten, tränken Sie ein Tuch mit Benzin und stopfen dieses in eines seiner Erdlöcher.


Stiefmütterchen - Viola Wittrockiana

Bei den Violas regelmäßig die welken Blüten abzupfen. Das fördert die Wuchs-kraft der Pflanze. Stiefmütterchen lieben feuchte Erde. Die Blüten sind essbar und eignen sich zur Dekoration für Salate. Sollten Sie für den Sommer nicht auf diese Pflanze verzichten wollen, müssen diese jetzt an einem schattigen Ort ausgesät werden.


Alpenveilchen

Achten Sie bei den Alpenveilchen auf einen kühleren hellen Standort. Bei richtiger Pflege blühen Sie reichhaltig. Es ist dabei ganz wichtig, verblühten Blüten an der Knolle mit den Fingernagel heraus zu zupfen, niemals die Blüten herausschneiden, da meist etwas vom Halm stehen bleibt und diese zum Faulen anfangen.


Orchideen

Düngen und besprühen Sie doch mal Ihre Orchideen mit Bier. In einem Verhältnis 1:40 mit Wasser verdünnt und über die Blätter versprüht, soll die Wuchskraft der Pflanze deutlich gesteigert werden. Züchter in Ostasien verwenden diese Methode sehr erfolgreich.


Wein

Der Schnitt am Weinstock soll zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen der Wüchsigkeit des Stockes und seiner Fruchtbarkeit führen. Kurz gesagt: je stärker der Rückschnitt, desto größer die Wüchsigkeit und desto geringer die Fruchtbarkeit. Die Zahl der am Rebstock vorhandenen Knospen  bestimmt dessen Wüchsigkeit und Fruchtbarkeit.


Heckenschnitt

Der 1. Schnitt erfolgt am März. Bei stark wachsenden Hecken z.B. Liguster ist im Juni so wie im August ein Rückschnitt zu empfehlen. Allerdings besteht im Juni noch die Möglichkeit, dass Vögel in der Hecke brüten. Hier erst mal die Hecke absuchen und dann nach der Brut schneiden. Ende August sollte kein weiterer Schnitt mehr folgen, damit die Triebe vor dem Winter noch ausreifen können und so frostunempfindlich werden.

 

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