Gartentipps im Herbst
Herbstlaub
Rechen Sie
Ihr Laub zusammen und befreien Sie Ihren Rasen damit. Abge-deckte Grashalme
erhalten dadurch mehr Licht und eine Braunfärbung der Gräser wird
vermieden. Durch die Laubschicht kann auch keine Feuchtigkeit
abziehen und ein Moosbefall im Frühjahr ist vorprogrammiert. Nehmen
Sie das Laub doch zum Mulchen her. Unter Ziersträucher und sogar im
Gemüsebeet können Sie dieses ohne Bedenken ausstreuen und mit
einarbeiten.
Kalidünger - Wichtig für Rosen
Bitte geben Sie Ihren Rosen ab August keinen
Rosendünger mehr, diese könnten noch austreiben und so die jungen
Triebe den Winter nicht mehr Stand halten. Aller-dings mit einem
reinen Kalidünger bringen Sie die Rosen im September zum
wider-standsfähigen Ausreifen der Triebe.
Herbstschnitt bei Rosen: Schneiden Sie das tote Holz vor-sichtig heraus. Mulchen oder Häufeln Sie zum Schutz vor dem Frost die Pflanze ein. Die komplette Pflanze mit Reisig abdecken.
Die Krone der Hochstammrosen können vorsichtig mit einem Kartoffelsack und Stroh abgedeckt und somit frostsicherer verpackt werden.
Asche für den Garten?
Jetzt kommt die kalte,
gemütliche "staate" Zeit. Wer genießt da nicht das Feuer am offenen
Kamin, oder die natürliche Wärme des Holzofens. Nur was passiert mit
der Asche? Bislang wurde diese als Dung in dem Garten oder Kompost
bedenkenlos ver-wendet. Asche zu kompostieren rate ich allgemein ab,
es ist richtig, dass Holzasche einen hohen Kaligehalt hat. Ein
"unreifer" reiner Grüngutkompost (ohne Asche) hat immer einen
erhöhten Kali- und Salzgehalt. Ebenso ist in unseren Gärten der
Kaligehalt meist gedeckt. Auch enthält Holzasche Schwermetalle
allerdings in einem geringen Maß. Wiederum die Asche von Briketts,
Steinkohle und Braunkohle besitzen einen erhöhten Schwer-metallgehalt
und auf die Dauer verwendet würde der Boden schaden nehmen.
Obst und Zierbäume
Jetzt können Sie bei Ihren
Bäumen das tote Holz noch gut erkennen. Entfernen Sie diese
sorgfältig und gefühlvoll um kein gesundes Holz zu beschädigen.
Die Stämme der Obstbäume sollten jetzt gekalkt werden. Das verhindert Frostschaden an den Bäumen. Vor allem sind Bäume gefährdet die schon früh in den Saft kommen.
Denken Sie jetzt schon an die Frühlingsblüte
Vor dem ersten Herbstfrost
sollten Sie Ihre Blumen-zwiebeln stecken. Vorher empfiehlt es sich
ein weinig Blumenzwiebeldünger oder auch Knochenmehl in den
Pflanzlöchern auszustreuen. Blumenzwiebel je nach Bedarf eher flach
einsetzten und mit Erde abdecken; Faustregel: Zweimal so tief wie
die Zwiebel selbst. Sonst haben es die austreibenden Blätter sehr
schwer an die Oberfläche zu gelangen. Der Boden sollte eher locker
sein. Bei zu viel lehmigen Boden besteht die Gefahr, dass die
Zwiebeln zum Faulen anfangen. Ein Schutz vor Wühlmäuse sind sog.
Pflanzkörbe aus Kunststoff. Das bringt den Vorteil, dass die in
Rabatten gepflanzten Zwiebeln auch leichter aus den Boden genommen
werden können.
Lagerung von Äpfel
Ideale Temperatur zur Lagerung von Äpfeln sind
1- 4° Grad. Bei dieser Temperatur wird die Haltbarkeit deutlich
erhöht. Decken Sie die Lageräpfel mit einer Plastiktüte zu. Vorher
sollten noch Luftlöcher in die Tüte durchstochen werden. Diese
Methode reduziert die Atmung der Äpfel. Zum Lagern eignen sich am
Besten mittelgroße Äpfel.
Kartoffeln
Schneiden Sie die Stängel des Krautes 2 Wochen
vor der Ernte bis zum Boden ab. So erhält die Knolle noch wertvolle
Energie für die endgültige Reife. Achten Sie je nach Sorte der
Kartoffeln, dass diese nicht frostempfindlich sind. Mit Stroh können
Sie diese Sorten vor dem Nachtfrost schützen. Nach der Ernte im
Keller kühl (4°C), dunkel und trocken Lagern. Decken Sie die Knolle
mit Zeitungen ab, schränkt das vorzeitige Schrumpfen ein.
Rote Beete - Rote Rüben, Sellerie und Lauch
Können im Winter in einem Frühbeetkasten gelagert
werden. Schneiden Sie das Kraut der Roten Bete ab und kürzen Sie bei
dem Lauch die Blätter ein. Lauch und Sellerie können sie
nebeneinander in der Reihe "einschlagen" und mit Stroh bedecken.
Die Rote Bete können in einem Haufen aufgeschüttet und mit Torf oder
auch Stroh abgedeckt werden.
Helloween - Kürbis
Im Oktober ist die Zeit der Kürbisernte. Ernten
Sie diese bevor der strenge Frost einsetzt. Bei kühlem Einlagern von
ca. 15°C bleiben die ausgereiften Kürbisse frisch und erhalten Ihre
volle Vitaminvielfalt. Sind die Kürbisse noch nicht reif lieben Sie
es Warm ca. 20° C.
Wenn Sie das Kürbisbild anklicken werden Sie auf eine Seite
gelangen, wo Sie Tipps rund um den Kürbis finden. Viel Spaß!
Zimmer- und Gartenpflanzen
Gönnen Sie Ihren Zimmer- und
Gartenpflanze eine Ruhephase in dem Sie das Gießen und Düngen
verringern. Erst im März sollten diese wieder speziell verwöhnt
werden.
Zimmerpflanzen die über den Sommer in der Natur auf Terrasse oder Balkon standen, müssen bei einer Temperatur unter 10° dringend wieder an die Wohnungsluft akklimatisiert werden. Wurmfrei? Stellen Sie bevor Sie die Pflanzen ins Haus räumen, diese in einen Kübel mit lauwarmen Wasser. Regenwürmer werden sich an die Oberfläche stürzen und Sie haben wieder eine wurmfreie Pflanze.
Stauden und Pflanzen schneiden
Schneiden Sie Ihr Stauden
und Zierpflanzen nicht zu Früh ab (September/Oktober). Auch wenn Sie
schon gelb werden. Die Pflanzen müssen sich vor dem Schnitt noch
etwas zurück ziehen, damit sie den Winter gut überstehen können.
Manche Stauden und Gräser über den Winter gar nicht Schneiden.
Beete abräumen
Der Boden wird langsam für
den Winter vorbereitet. Räumen Sie Ihre einjährigen Sommerpflanzen
und Gemüse von den Beeten ab. Kompostieren sie das Material und
werfen kranke Pflanzen in die Wertstoff-tonne oder verbrennen diese
gleich. Die Krankheits-erreger können auf dem Komposthaufen
überwintern und Ihre Pflanzen für das nächste Jahr wieder
schädigen.
Die Frage mit dem Umgraben
Immer öfters wird die Frage gestellt ob man nun
Umgraben soll oder doch lieber nicht. Es empfiehlt sich nur Böden
mit hohen Lehmanteil (schwere Böden) umzugraben. Dieser Boden wird
durch den Frost lockerer und eine gute Struktur macht sich für das
Frühjahr bemerkbar. Es empfiehlt sich eine Spatentiefe das Erdreich
zu wenden.
Beerenstäucher
Es empfiehlt sich, die Beerensträucher mit
organischem Material zu mulchen wie z.B. Rindenhumus oder Laub. Auch
Rasen-schnitt ist geeignet. Gerade Himbeeren sind extrem
frostempfindlich und benötigen eine Mulchschicht. Die Gefahr für
Frost-schäden entsteht bei schweren Böden, die zu viel Nässe und
Feuchtigkeit speichern. Nicht an den Pflanzen umgraben, da diese
Flachwurzler sind.
Teich frostfrei halten
Um Ihren Teich frostfrei über den Winter zu
bekommen, sollten Sie einige Dinge beachten. Hohe Stauden, Schilf,
Gräser usw. am Teich noch nicht abschneiden, diese geben dem Teich
etwas Schutz. Hilfreich für eine freie Wasseroberfläche sind
Styroporblöcke, allerdings sollten Sie diese immer wieder mal bei
Frost bewegen. In Fachhandel gibt es auch spezielle
Teicheisfreihalter. Ähnliche Wirkung wie die Styroporblöcke, nur
dass diese in der Mitte Lüftungslöcher haben, bei denen Luft an die
Wasseroberfläche gelangen kann.
Gräser wie z. B. Pampasgras - Immergrüne gießen
Erst im Frühjahr schneiden. Binden Sie die Halme
zu einem Bündel zusammen dies schützt die Pflanze vor Frost. Achten
Sie darauf, dass diese nicht ganz aus-trocknet. Bei langen
Trockenperioden - gießen. Dies gilt auch für Bambus
Buchs
Wundern Sie sich weil Ihr Buchs im Frühjahr eine
gelbe Blattfärbung erhalten hat? Die Ursache kann darin liegen, dass
Sie dem Buchs über den Winter nicht gegossen haben oder Sie haben um
den Buchs mit Rinde frisch aufgemulcht. Dadurch fehlt der Pflanze
der Stickstoffgehalt. Deshalb ist zu empfehlen, vor dem Mulchen
immer mit Hornspäne zu düngen. Auch regelmäßige Gaben von Tannen-
und Koniferendünger können Sie Ihm verabreichen.

