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to-do im April

Ziergarten - Stauden, Bäume, Sträucher, Balkon und Terrasse....

Boden aufarbeiten. Lockern Sie Ihren Boden mit einer Harke auf. Allerdings nicht zu tief, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden. Um den Boden aufzuwerten, können Sie Pflanzhumus oder Kompost je nach Pflanzenbedarf einarbeiten. Haben Sie einen zu lehmigen Boden, empfiehlt es sich Sand einzuarbeiten. 

Rückschnitt von verwelkten Ästen, Stängel und Blätter sowie Blütenreste sollte jetzt durchgeführt werden. So wird der Neuaustrieb nicht verletzt. Ziergräser wie Chinaschilf, Lampenputzergras etc. müssen 10-15cm über dem Boden abgeschnitten werden. Der Rest schützt den Austrieb noch vor kälteren Temperaturen. Heidekraut wird nach der Blüte zurückgeschnitten. Es dürfen auch nur die Triebspitzen mit den welken Blüten ausgeschnitten werden. Hortensien werden auf 15-20 cm zurück geschnitten.

Frühblühende Sträucher wie z.B. die Forsythie dürfen erst nach der Blüte zurück geschnitten werden. Werden Sie zu früh abgeschnitten, fällt die Blüte sehr gering aus. Sommerblühende Sträucher wie der berühmte Schmetterlingsstrauch kann jetzt kräftig geschnitten werden.

Erste Unkräuter entfernen, so werden diese schon in Schacht gehalten und die Ausbreitung eingedämmt.

Viele Stauden wie sämtliche Gräserarten, Mädchenauge, Schwert- und Taglilien u.v.m. wie auch Astern können jetzt mit der Hand, einer Grabgabel oder je nach Wurzelballen mit einem Spaten geteilt und eingepflanzt werden. Auch die Blühwilligkeit wird dadurch gesteigert, vor allem bei älteren Pflanzen.

Neu gepflanzte Bäume, Rosen und Sträucher benötigen zum Anwachsen viel Wasser. Deshalb schlämmen Sie die Pflanzstelle gut ein und lassen Sie diese in den ersten Tagen nicht austrockenen.

Der Winterschutz kann nach den starken Frösten entfernt werden. Beachten Sie allerdings noch die Wettervorhersagen. Abgestorbene Pflanzenteile herausschneiden und entfernen. Wichtig die Pflanzen noch nicht an die pralle Sonne stellen.

Im Gartenteich auf der Wasseroberfläche sammeln sich regelmäßig Pollen an. Diese sorgen für eine Nährstoffschub im Wasser. Mit einem Kescher sollten Sie diese deswegen herausfischen, damit es später nicht zu übermäßigen Algenbesatz kommt.



Nutzgarten

Kräutergarten schneiden, vor allem Lavendel und Salbei sollten bis Mitte April bis zu 1/3 herunter geschnitten werden. Aber erst dann schneiden, wenn der neue Austrieb schon sichtbar ist.

Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Salbei dürfen keine Staunässe erhalten. Ein lehmiger Boden sollte mit Sand aufgewertet werden. Sie lieben einen sonnigen Platz mit lockeren und durchlässigen Boden oder Substrat für Kübel- und Topfpflanzungen.

Obstbäume benötigen viel Kraft, deshalb empfiehlt es sich um die Bäume speziellen Obstbaumdünger auszubringen und in die Erde einzuarbeiten. Meist sind es mineralische Dünger mit Langzeitkomponenten. Dadurch benötigt der Baum für diese Saison keine weitere Düngergaben mehr.

Pflanzzeit für Erdbeeren, allerdings dürfen die Erdbeeren nicht zu tief gesetzt werden. Das Herz der Pflanze darf nicht abgedeckt werden. Halten Sie den Boden um die Pflanze bis sie eingewurzelt ist feucht. Um Wurzelschäden zu vermeiden sollte die erste Düngung erst nach kräftigen Austrieb erfolgen.



Aussaat, Gewächshaus, Wintergarten....

Große, dickschalige Pflanzensamen wie es viele exotische, tropische oder seltene Pflanzen sie haben, sollten bevor Sie ausgesät werden in ein Wasserbad eingelegt werden. Meist reichen ca. 12 Stunden aus.

Möhren aussäen, langsam wachsende Sorten können schon Ende April im Freien ausgesät werden.

Gurkensamen können in ein Kamillenbad über die Nacht eingelegt werden. Vorteil, man erkennt sofort blindes Saatgut. Dieses schwimmt auf der Oberfläche und kann leicht ab gesiebt werden. Die Samen die sich am Grund sammeln, sind keimfähig und zum Großenteil robuster.

Jetzt Basilikum in Töpfen aussäen. Basilikum bevorzugt einen humosen, feuchten Boden. 

Bohnenkraut, Kerbel und Schnittlauch können schon jetzt im Freiland ausgesät werden.

Petersilie dagegen sollte noch an der Fensterbank ausgesät und vorgezogen werden. Denn Petersilie hat eine längere Keimdauer wie z.B. Schnittlauch.

Kürbiskerne vorziehen. In einem Topf oder Aussatschale müssen die Kerne im Abstand von ca. 3-4 cm ausgelegt und anschließend ca. 2 cm tief mit Aussaaterde abgedeckt werden. An einen warmen Platz werden diese schnell keimen. Mitte Mai können die Jungpflanzen an Ihren Standort im Garten gesetzt werden. 

Usambaraveilchen können mit Blattstecklinge vermehrt werden. Dazu müssen Sie ein gesundes Blatt mit dem gesamten Stängel abschneiden und in einen Topf mit Aussaaterde bis zum Blattrand einpflanzen. Mit einer Folie abdecken und in wenigen Wochen bilden sich um das Blatt junge Pflanzen.

Dahlienknollen schrumpfen im Keller über die Wintermonate. Hierzu legen Sie die Knollen in einen Topf mit sehr feuchtem Substrat. Durch die Aufnahme der Feuchtigkeit treiben die Dahlien schneller aus. Eine Beetbepflanzung können Sie schon im Mai vornehmen.

Anfang April sollten auch Sommerblüher wie das fleißige Lieschen, Zinnien und Sommeraster in eine Saatschale in Aussaaterde gesät werden. Nach ca. 3 Wochen können die Sämlinge in kleine Töpfe vereinzelt werden. Sommerblumen, die im März ausgesät wurden, müssen jetzt pikiert werden.


Pflanzenschutz

Dickmaulrüssler im Garten? Bekämpfen Sie diese jetzt mit Nematoden im  Gießverfahren. Wichtig dabei ist es, dass die Bodentemperatur schon bis zu 11° C halt. Eine erfolgreiche Bekämpfung damit, erreicht man nur über mehrere Jahre mit jeweils 2 Gießverfahren, im April und im September. Es können damit auch nur die Larven bekämpft werden. Die Käfer selbst sollten in der Nacht abgeglaubt werden. Dazu kann man ein Holzbrett auslegen unter diesem sich die Käfer ansammeln.

Hilfe gegen Schnecken: Schneckenkorn, bitte achten Sie auf den Kauf von umweltfreundlichen Wirkstoffen wie Ferramol; Um kleine Beete können Schneckenzäune aufgestellt werden; Mit Zitronensäure die Töpfe einstreichen, hier trauen sich die Schnecken nicht drüber; Absammeln,  ähnlicher Ablauf wie bei den Dickmaulrüssler; die alte, traditionelle Bierfalle; Sägemehl um die Beete streuen. Pflanzen wie Lavendel, Storchschnabel und Frauenmantel mögen Schnecken nicht.

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