Gartentipps im Sommer

Problem Nacktschnecken

Jeder Gartenbesitzer kennt das Problem mit den Nacktschnecken. Versuchen Sie doch mal um gefährdete Jungpflanzen Asche oder Sägespäne zu streuen. Bierfallen helfen ebenso. Oder erschaffen Sie in Ihrem Garten mit "Totholz" einen Unterschlupf für Igel, Eidechsen und Blindschleichen. Für diese Tiere sind Schnecken eine Delikatesse. Auch ein Schneckenblech hilft. Vorsicht mit den Blumen Tagetes: lockt Schnecken an. Sind sog. Köderpflanzen, diese immer nachpflanzen. Chemischer Pflanzenschutz: Schneckenkorn.


Was tun mit Mäuse im Garten

Verstreuen Sie doch einfach getrocknete und fein geriebene Oleanderblätter in Mäuselöcher, dadurch werden diese vertrieben. Auch Menschenhaare können in die Löcher gestreut werden. Landwirte nutzen diese Methode um Mäuse aus Ihren Feldern zu vertreiben. Ebenso mögen Mäuse den Geruch von Kaiserkronen, Steinklee, Knoblauch und Wolfsmichlgewächsen nicht. Es hilft auch eine Brühe mit Thuja und Fichtenzweigen anzusetzen ( auf 10l Wasser ca. 500-800g Schnittgut)  und diese in die Löcher zu gießen. Auch sollen Rizinuskerne abgelegt in den Eingängen helfen. Übrigens diese Tipps können Sie auch bei Maulwürfe anwenden.


Holzgrillkohle und die Vermehrung

Efeu, Schefflera oder andere robuste Zimmerpflanzen lassen sich leicht vermehren. Dazu sollten die Stecklinge in ein Glas mit Wasser gestellt werden. In das Wasserglas zuvor etwas Holzkohle geben. Die Holzgrillkohle bekämpft die Bakterien und halten die Leitungsbahnen der Stecklinge frei.



Die Blütenvielfalt bei Engelstrompeten steigern

Die Datura auch Engelstrompete genannt liebt hohe Luftfeuchtigkeit. Deshalb gießen Sie nicht nur die Pflanze, sondern den Boden (Pflaster) um die Pflanze herum. Durch das Verdunsten des Wassers steigt die Luft-feuchtigkeit an und Ihre Datura wird es Ihnen sehr danken. 

Vorsicht: eine sehr giftige Pflanze

 


Lebenskraft der Balkon- und Kübelpflanzen

Denken Sie daran Ihre Balkonpflanzen benötigen Nährstoffe. Deshalb achten Sie beim Kauf des Düngers auf die Angaben N-P-K (8-6-8). Stickstoff (N) für das Blatt-grün - Phosphor (P) für die Blüte - Kali (K) fördert die Widerstandsfähigkeit. Bei Langzeitdünger sollte der Wert von 13-10-13 nicht unterschritten werden. Mehr unter der Rubrik Garteninfos-Dünger.


Eisen - Ein Hauptbestandteil für Petunien

Ihre Petunien (Surfinia) brauchen zusätzlich noch einen speziellen Eisendünger. Eisen-mangel ist deutlich erkennbar am Blattgrün. Die Blattadern sind extrem dunkler als das gesamte Blatt. Das Blattgrün (Chlorophyll) verblasst. 1x  wöchentlich düngen reicht vollkommen.


Rittersporn

kann man ein 2. Mal in einem Jahr zum Blühen bringen. Aber nur wenn Sie die verblühten Stiele ca. 20 -30 cm über dem Boden abschneiden. 



Sommerschnitt bei Hecken

Bei stark wachsenden Hecken z.B. Liguster ist im Juni so wie im August ein Rückschnitt zu empfehlen. Allerdings besteht im Juni noch die Möglichkeit, dass Vögel in der Hecke brüten. Hier erst mal die Hecke absuchen und dann nach der Brut schneiden. Ende August sollte kein weiterer Schnitt mehr folgen, damit die Triebe vor dem Winter noch ausreifen können und so frostunempfindlich werden.


Der richtige Rasenschnitt

Um Verbrennungen in Ihrem Rasen zu vermeiden mähen Sie diesen nie bei praller Sonne und Hitze, sondern immer in der Früh oder am Abend. Außerdem lieber öfters mähen als ein Radikalschnitt, dadurch wächst die Narbe dichter. Im Sommer eher etwas höher wachsen lassen. Mooswachstum lässt sich durch einarbeiten von Kompost, Dünger, Sand oder Kalk hemmen. Mehr unter der Rubrik Garteninfos-Rasen.


Madenbefall an Obstbäumen

Um Ihre Obstbäume vor den Obstmaden zu schützen, sollten Sie jetzt eng an dem Stamm Ihres Obstbaumes, Wellkarton-streifen binden. Der obere Rand des Kartons muss nach außen umgeknickt sein. So haben die Maden keine Chance, sich im Baum breit zu machen.


Blattläuse und Ameisen

Sorgen Sie in Ihrem Garten für eine Behausung für Ohrwürmer, in dem Sie Tontöpfe mit Holzwolle füllen und diese umgekehrt in den Bäumen aufhängen. Diese Tiere sorgen dafür, dass Sie später kein Problem mit den  Blattläusen kriegen. Außerdem bekämpfen Sie Ameisen. Die Ameisen können die Blattläuse an die Pflanzen-teile tragen. Backpulver oder heißes Wasser (übergießen der Nester) helfen meist schon.


Mehltau

Vorsicht mit Mehltau: pflücken Sie die befallenen Blätter ab und werfen Sie diese in den Restmüll. Auf dem Kompost entfaltet sich der Mehltau weiter und durch Wind kann dieser sich verbreiten. Außerdem kann der Mehltau so auch im nächsten Jahr durch die Erde des Kompostes in den Garten verteilt werden. Um Mehltau vorzubeugen: Achten Sie beim Gießen  der Pflanzen darauf, dass die Blätter trocken bleiben.


Bei Nässe nicht Berühren

Nasse Bohnenblätter reagieren empfindlich auf Berührungen. Durch den Kontakt der Blattoberfläche steigt die Krankheitsgefahr. Bohnen sollten erst nach abtrocknen der Blätter gepflegt werden.


Ausgeizen bei Tomaten

Benutzen Sie beim Ausgeizen der Achseltriebe an Tomaten nie ein Messer. Nehmen Sie stets den Zeigefinger und den Daumen. Dadurch können keine Krank-heiten übertragen werden und Sie gefähr-den keine Verletzungen der Haupttriebe.

 

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