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Rasenkrankheiten |
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Rasenfilz
Filz
entsteht meist auf sandreichen, sauren Böden mit wenig biologischer
Aktivität, der Rasen wurde auf der Oberfläche verdichtet und es wird
nicht genug Sauerstoff zu den Wurzeln getragen. Achten Sie auf einen
pH-Wert von 6,5 notfalls aufkalken. Mähen Sie den Rasen im Frühjahr sehr
kurz und Vertikutieren oder Aerifizieren (kleine Löcher in den Rasen
stechen) Sie anschließend den Rasen. Wichtig keine übermäßige
Stickstoffdüngung vornehmen.
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Moos
entsteht
meist aus Pflege- und Standortfehlern. Vermeiden Sie durch Drainagen bei
lehmhaltigen Boden Staunässe im Garten. Drainagen können Sie mit Sand und
Humus erreichen. Bei extremen Flächen können Sie 30cm tiefe Löcher in
den Rasen graben und mit Flusskies auffüllen. So entstehen auch optisch
schöne Ecken, die mit Gestaltungsideen (Statue, Kugeln usw.) eine
Blickfang bilden. Wichtig, vertikutieren Sie regelmäßig. Spezielle
Dünger mit Eisen verdrängen auch das Moos. Eine
reine Düngung mit speziellen Eisendünger nur vornehmen, wenn Bedarf
vorhanden ist. Neuerdings gibt es im Handel teure Rasendünger mit
"Moosvernichter". Diese können im zeitigen Frühjahr
ausgebracht werden. Nach einigen Tagen machen sich braune Stellen im Rasen
bemerkbar. Dieses abgestorbene Moos kann man leicht herausrechen. Eine
Nachsaat der kahlen Stellen ist unbedingt durchzuführen.
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Rotspitzigkeit
wird
durch Feuchtigkeit im Rasen verursacht. Bei längerer Trockenperioden
verschwindet dieser Pilz wieder. Regelmäßige Düngergaben mit
Rasendünger fördern das Wachstum neuer Gräser. Das bewässern des
Rasens erstmal einstellen. Mähen Sie den Rasen nicht zu tief, sonst
können die Jungpflanzen geschädigt und aus dem Boden gerissen werden.
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Rasenschimmel
/ Schneeschimmel
entsteht
meist nach den Wintermonaten. Dieser Schimmel wird durch Nässe
gefördert. Eine Kalidüngung im Herbst stärkt den Rasen. Entfernen Sie
regelmäßig das Laub von der Rasenoberfläche. Arbeiten Sie bei
lehmhaltigen Boden Sand mit ein. Vertikutieren Sie regelmäßig. Vermeiden
Sie Staunässe, sonst können sich diese Pilze auch im Sommer sich
bemerkbar machen.
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Unkräuter
Durch den Menschen, Flugsamen
und Vogelkot werden die unerwünschten Pflanzen in den Rasen getragen.
Gegen diese Spiel der Natur ist man machtlos. Die meisten Unkräuter sind
schnittempfindlich und werden beim regelmäßigen Mähen zurückgedrängt.
Gerade beim Anlegen des Rasens ist der erste Schnitt (Schröpfschnitt) am
wichtigsten. Durch regelmäßigen Düngen mit stickstoffreichen
Rasendünger bildet der Rasen eine dicht Narbe, stärkt die Gräser und
die Sie behalten die Oberhand. Bei speziellen Unkräutern wie z.B.
Löwenzahn, Hahnenfuss und Klee hilft allerdings nur das Ausstechen.
Anschließend die Löcher mit Rasennachsaat (schnell keimend) aussäen,
damit die Lücken schnell geschlossen werden.
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tierische
Angriffe
Maulwurf
und Wühlmäuse
Verstreuen Sie doch einfach getrocknete und fein geriebene Oleanderblätter in
Mäuselöcher, dadurch werden diese vertrieben. Auch Menschenhaare
können in die Löcher gestreut werden. Landwirte nutzen diese Methode
um Mäuse aus Ihren Feldern zu vertreiben. Ebenso können Mäusen den
Geruch von Kaiserkronen, Steinklee, Knoblauch und Wolfsmichlgewächsen
nicht vertragen. Es hilft auch eine Brühe mit
Thuja und Fichtenzweigen anzusetzen ( auf 10l Wasser ca. 500-800g
Schnittgut) und diese in die Löcher zu gießen. Übrigens diese
Tipps können Sie auch bei Maulwürfe anwenden.
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Ameisen
Durch
die vielen Gangsystemen unter der Grasnarbe, kann die Oberfläche leicht
absacken. Mit einer Wasser befüllten Gießkanne, können Sie die Gänge
mehrmalig unterspülen. auch heißes Wasser beim übergießen der Nester
nutzt etwas. Radikal vorgehen können Sie mit Ameisenstreumittel.
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Insektenlarven
Diese können oft
mehrere Monate und bis zu 2 Jahren im Boden verweilen. Diese ernähren
sich von den Wurzeln. Braune Stellen im Rasen können die Ursache sein.
Nachtaktive Larven befinden sich ab Dunkelheit an der Oberfläche und
können aufgesammelt werden. Auch durch starke Bewässerung kommen diese
Tier an die Oberfläche. Als Nützlinge können auch gezielte Nematoden
wie Fadenwürmer eingesetzt werden. Diese töten die Larven ab. Bitte nur
in sehr schwerwiegenden Fällen gezielte Insektizide verwenden, diese im
Fachhandel anhand einer Musterlarve erfragen.
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